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kommerzielle Nutzung der Salzlagerstätten auf dem Dürrnberg
bei Hallein verschaffte bereits den Kelten vor rund 2500 Jahren
Wohlstand und machte den Dürrnberg in prähistorischer
Zeit zu einem wirtschaftspolitischen Zentrum ersten Ranges.
Erstmals in Europa ermöglicht dreidimensionale Computeranimation
eine virtuelle Begegnung mit dem historischen Kulturerbe,
das uns die Kelten am Dürrnberg bei Hallein hinterlassen
haben.
Die Zeitreise beginnt vor mehr als 300 Mio
Jahren im Trias Meer und führt uns weiter in die Salzbergwerke
von Hallstatt vor rund 2500 Jahren. Durch die Produktionseinbrüche
in Hallstatt erlebte der Dürrnberg bei Hallein einen
Aufschwung um den Salzbedarf zu decken.
Im einzigen ebenen Hochtal des Dürrnbergs
befand sich eine Gewerbesiedlung die aus dicht aneinander
gereihten Blockwandbauten bestand. In diesen Gewerbesiedlungen
wurde Eisen gewonnen und in Schmieden zu Werkzeuge und Waffen
verarbeitet. Die hohe Kunstfertigkeit der keltischen Wagenbauer,
ist besonders an der Bauweise der großen Speichenräder
zu erkennen.
In einem bereits antik beraubten Wagengrab
wurde im Jahr 1932 eine nahezu unversehrte Bronzeschnabelkanne
entdeckt. Die Dürrnberger Schnabelkanne ist vermutlich
das qualitätsvollste Produkt seiner Art. Der Produktionsvorgang
wird im Detail gezeigt und erklärt.
Weitere detailgetreue 3D-Animationen dokumentieren
das tägliche Leben und die Kultur der Kelten über
einen Zeitraum von rund 500 Jahren bis zum Erscheinen der
ersten Römer.
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