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Wassertechnik des antiken Wiens
Das Wiener Trinkwasser besitzt eine ausgezeichnete Qualität da der Grossteil
seines Wassers direkt aus dem alpinen Quellgebiet in die Stadt geleitet wird.
Bereits 1800 Jahre vor dem Bau der ersten Wiener Hochquellwasserleitung wurde
Quellwasser vom Wienerwald in den damals entstehenden römischen Legionsstandort
"Vindobona" geleitet.
Teile der Wasserleitung wurden um die Jahrhundertwende durch Novalski, Proksch
und Kubitschek freigelegt. Durch die Kartierung weiterer Fundstellen konnte
eine vage Rekonstruktion der Trassenführung erfolgen, wobei die zwischen
den Fundorten liegenden Punkte interpoliert wurden. Die Trasse passte sich weitgehend
dem Gelände an, musste jedoch einige Täler, Bäche und Flüsse
überwinden und bis an das Legionslager im heutigen ersten Wiener Gemeindebezirk
herangeführt werden.
Die weiteren Kapitel von Vindobona II zeigen Wassernutzungs- und Anwendungstechniken
wie zum Beispiel eine römische Thermenanlage, welche sowohl innerhalb der
Militäranlagen als auch in der Zivilstadt zur Verfügung standen, ein
römisches Brunnenhaus sowie mittels Wasserrad betriebene Mühlen.
Auch bedingt durch den hohen Wasserverbrauch, besaßen römische Kastelle und
Siedlungen ein ausgeprägtes Abwassersystem. Verhältnismäßig viele Funde, sorgfältig
gearbeiteter Kanaldeckel lassen auf eine gut ausgebaute Kanalisation in Vindobona
schließen. Die Kanalisierung militärischer Anlagen besaß hohe Priorität und
stellte eine große ingenieurtechnische Herausforderung dar. Die Thematik der
Kanalisation schließt den 2. Teil von Vinbobona - Wassertechnik des antiken
Wiens - ab.
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Produktinformationen erhalten Sie hier
ISBN: 3950191410
ISBN 13: 978 3 9501914 1 7
EAN: 978 3 95019141 7
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