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Wenn Archäologen/innen tief in den Boden vordringen und dabei Schritt
für Schritt die Spuren der Vergangenheit aufdecken, legen sie „Schnitte“
und „Quadranten“ an. Dabei handelt es sich um räumlich begrenzte
Flächen, die dem/der Ausgräber/in helfen, sich auf der Grabung zu
orientieren und die genaue Lage aller im Erdreich erhaltenen Hinweise auf menschliche
Aktivitäten festzuhalten. Der Gedanke des Schnittes, des streifenförmigen
Fensters in den Untergrund liegt auch der Gestaltung dieser Publikation zu Grunde.
Die im Heft dargebotenen Informationen, die ursprünglich Inhalte der in
der Volkshochschule Meidling gezeigten Posterausstellung „Zeitschnitte“
waren, geben Einblicke in von der Stadtarchäologie Wien ergrabene Wiener
Fundstellen und stellen die markantesten Fundgruppen, wie Gefäße
und Kacheln aus Keramik, vor. Es werden Schlaglichter auf das Alltagsleben der
Bevölkerung geworfen und dabei z. B. Hausbau, Handwerk, Handel, Ernährung
und Mode angesprochen. Zeitleisten zu Urgeschichte, Römerzeit und Mittelalter
ermöglichen die Einordnung der archäologischen Ergebnisse in den größeren
historischen Zusammenhang.
Inhalt
- Siedlung in Oberlaa
- Kelten in Wien
- „Porzellan“ der Römer
- Vindobonas Töpfe
- Grabung Rennweg 44
- Von Kacheln und Mode
- Zeitleisten
- Kurzinformation zu wichtigen Grabungen
2007, broschürt, 25 mal 15 Zentimeter,
48 Seiten und 3 Falttafeln mit zahlreichen Abbildungen.
Herausgeberin: Karin Fischer Ausserer
ISBN 978-3-901232-86-2
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